Warning: include(../../../php-bin/tracker/tracker.php) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/feuerwerk-raketen-de/htdocs/feuerwerk/deutschland/sommernachtstraum/2008/index.htm on line 20

Warning: include() [function.include]: Failed opening '../../../php-bin/tracker/tracker.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear') in /home/feuerwerk-raketen-de/htdocs/feuerwerk/deutschland/sommernachtstraum/2008/index.htm on line 20

Aktuell:


Pressemitteilung:
Neues Feuerwerkkonzept beim Münchner Sommernachtstraum. „MIA.“ und „Münchener Freiheit“ im musikalischen Programm. München, 24. März 2009. Am Abend des 25. Juli 2009 verwandelt sich der Himmel über dem Olympiapark München wieder in ein funkelndes Lichtspektakel. Der Münchner Sommernachtstraum präsentiert zum fünften Mal ein glanzvolles „Feuerwerk der Superlative“, mit völlig neuem Konzept und doppelt so viel Feuerwerk wie im letzten Jahr. Die Veranstaltung hat sich zum Publikumsmagneten entwickelt und war 2008 mit 63.000 Besuchern erstmals ausverkauft. Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf drei Bühnen rund um den Olympiasee freuen: Passend zum Titel der Veranstaltung wurde die „Münchener Freiheit“ für die zentrale Seebühne engagiert. Die Kultband präsentiert ein Best-Of-Programm mit den Hits „Ohne Dich“, oder „Solang’ man Träume noch leben kann“. Im Vorprogramm spielen die Münchner Newcomer „Mickey Monroe“. Auf der Partybühne rockt die Berliner Band „MIA.“, die mit Charterfolgen wie „Hungriges Herz“ oder „Tanz der Moleküle“ zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands avanciert ist. Die Musikstars der Jugendbühne werden im April bekannt gegeben. Im Mittelpunkt des Events steht ein 35minütiges Zusammenspiel von Licht, Pyrotechnik und Musik. Für die neu konzipierte Feuershow unter dem Motto „EXTREME“ zeichnet in diesem Jahr die italienische Firma „Parente Fireworks“ aus Italien verantwortlich, die u.a. das Feuerwerk zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Turin gestaltete. Der Olympiasee dient dabei als Reflektionsfläche. Die vier Tonnen schwere Feuershow ist doppelt so groß wie in 2008 und wird von stimmiger Musik untermalt. Für das leibliche Wohl sorgen allerlei kulinarische Genüsse. "Zum fünften Jubiläum des Münchner Sommernachtstraums versprechen wir ein bombastisches Feuerwerk" erklärt Wilfrid Spronk, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH. Karten für den Münchner Sommernachtstraum gibt es ab sofort für 16 Euro im Vorverkauf über München Ticket, Tel. 0180 54 818181 (Mobilfunkpreise können abweichen), www.muenchenticket.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen. Ermäßigte Karten kosten zehn Euro. Das Gruppenticket wird für 14 Euro angeboten. Weitere Infos: www.sommernachtstraum-muenchen.de.

Berichte über das "Feuerwerk der Superlative"

Sommernachtstraum 2008

Am Abend des 26. Juli 2008 war es wieder mal so weit: Über dem Himmel des Olympiapark München wieder ein funkelndes Lichtspektakel. Na ja, kurz: Das Wetter war am besten. Richtung Westen goss es teilweise heftig, aber der Sommernachtstraum in München blieb verschont.

Wenn man halbwegs etwas sehen wollte, musste man (wie hier auf dieser Seite bereits vorab erwähnt wurde) rechtzeitig, d.h. vor Öffnung der Tore anwesend sein. Denn nur dann hatte man eine Chance, sich einen Platz auf der Wiese am exCoubertin-Platz zu ergattern. Hier finden maximal 3000-4000 Leute (neben der Loge für den Feuerwerker und das Mischpult) platz, so dass das spärliche Fleckchen Erde schnell belegt war. Alle anderen mussten sich mit Randplätzen begnügen, an welchen man alles von der Seite oder sogar, wie am Berg, nur die Hälfte sieht. Dafür hatte man dann natürlich den Vorteil, dass man auch sein Bierfass (bei den gehobenen Preisen am Gelände fast unerlässlich), an den inzwischen überforderten Sicherheitsleuten vorbeimogeln konnte. Da waren die Logenplatzbesucher klar im Nachteil. Sicher ist der Olympiapark für ein richtig großes Feuerwerk ungeeignet, aber dass es geht zeigte der erste Sommernachtstraum.

Gegen 20 Uhr war die Veranstaltung mit 63.000 Besuchern und 20 Euro Eintrittspreis bereits ausverkauft. Ein neuer Rekord! Auf der Seebühne gab sich Laith Al-Deen & Band die Ehre (übrigens auch nur vom Logenplatz gut einsehbar), welche gegen Ende aber nicht gerade die Stimmung anheizten konnten. Das Pulver der Band war bereits längst verschossen, als das Feuerwerk gegen 22:18 Uhr begann. Aber eigentlich ist man ja sowieso nur zum Feuerwerk gekommen.

Zitat: "Die Feuershow wird dieses Mal als Hommage an den 850. Stadtgeburtstag von Musik bekannter Münchner Komponisten und Filmproduktionen untermalt: Unter anderem sind Werke von Carl Orff, Richard Strauß (Anm.d.R.: War das nicht Wagner, den ich hörte?), Harold Faltermeyer, der Münchner Freiheit sowie Filmmelodien aus ”Das Boot“ (nur Laser ohne Feuerwerk) oder ”Die Unendliche Geschichte“ zu hören."

Ansich nicht schlecht, aber, wohl evtl. auch wegen der "Vorband" Laith Al-Deen, wollte der Funke nicht überspringen. Die Musikauswahl wirkte auch etwas fad. Nur bei "Skandal im Sperrbezirk" von der Spider Murphy Gang kam dann doch etwas Stimmung auf. Persönlich finde ich auch Wagner ganz gut, aber hier war die feuerwerkliche Interpretation bei diesem Sommernachtstraum eher mager, was aber auch an den miserablen Platzverhältnissen liegen mag.

Nun, 35 Minuten Show galt es mit Feuerwerk zu füllen. Doch halt, da waren noch die Gasflammen und der grüne Laser (ein richtig teures Gerät), dessen Einsatz wohl auch so etwas über 15 Minuten dauerte, der Rest, knapp 20 Minuten für das eigentliche Feuerwerk, welches nur von der Logenseite wirklich gut gesehen werden konnte. Im See auf drei Pontons dem Sicherheitsabstand entsprechend hauptsächlich Feuerwerks-Batterien und die obligatorischen Gasflammen, welche sich über die integrierten Magnetventile problemlos zur Musik takten lassen konnten. Auf die Wasserwand vom letzten Jahr hatte der Auftraggeber wohl verzichtet, denn die Zeit ließ sich auch so mit den Lasern wunderbar füllen. Schön war ein Schwan, der über den See fuhr und etwas Abwechslung in die Szene brachte. Das Finale hätte etwas vulminöser werden können. Ach ja: Die Beschallungsanlage habe ich noch völlig vergessen. 2004 waren riesige Lautsprechertürme an Kränen im ganzen Park verteilt, heuer war die Beschallung miserabel. Hier wurde wohl auch der Rotstift angesetzt, an den nötigen Sicherheitsabständen kann es definitiv nicht gelegen haben.

Alles in allem würde ich dennoch sagen, dass das "Ziel" erreicht wurde. Viele Zuschauer hatten so etwas noch nie gesehen, sind entsprechend begeistert und die Einnahmen waren maximal. Bei Regen hätte es sicher anders ausgesehen und dieses Risiko muss der Veranstalter schließlich auch tragen.

Als wirklicher Feuerwerks-"Fan" war ich jedoch maßlos enttäuscht. Der Eintrittspreis war ok, das Ambiente wirklich toll. Aber das Feuerwerk war eher mager (das Hochfeuerwerk war zu weit weg bzw. im Rücken) und der Laser-, Scheinwerfer-, Nebel- und Flamm-Anteil war für mich einfach zu hoch. Die reine Feuerwerksdauer hat leider mit jedem Sommernachtstraum stetig abgenommen. Eventuell liegt es auch daran, dass Feuerwerk auch außerhalb der Absperrung wahrgenommen wird und davon der Veranstalter nicht ganz so glücklich ist. Wer reines Feuerwerk ohne moderne Lichttechnik liebt, sollte daher besser zu Veranstaltungen wie in Rohrdorf, Berlin (exdie Pyronale), exTarragona oder den exFocs de Planes fahren. Wenn man bedenkt, was in Spanien für 20k Euro (pro Feuerwerk und ohne Eintritt) auf die Beine gestellt wird, stellen sich schon so manche Fragen. Zumindest sind die in München wesentlich kleiner, der Aufwand (Nebenkosten) für Absperrung, Kartenverkauf, Werbung etc. ist im Olympiapark allerdings auch erheblich höher.

Immerhin: Eine Stunde reines Feuerwerk gibt es in der exPyro-Night in Erfurt am 30. August 2008. Sicherlich auch nicht ohne bzw. man hat sich das exFeuerwerk am Karlsfelder See, so wie jedes Jahr, mit einer Mass Bier aus dem Bierzelt betrachtet. Zwar ohne Musik aber für den Preis auch nicht schlecht.

Also auf in den nächsten Billigflieger und sich mal ein Feuerwerk der Reverenz-Klasse in Spanien anschauen. Das rentiert sich wirklich immer. Garantiert!

Videos

Kritiken


Münchner Sommernachtstraum 2007

Sommernachtstraum 2007

Gemischte Gefühle

Am 28. Juli verwandelte sich gemäß exAnkündigung der Münchner Olympiapark und der Schuttberg wieder für eine Nacht in eine Erlebniswelt aus Musik, Licht und Illumination. Choreograph hinter dem „Feuerwerk der Superlative“ ist diesmal nicht der "Papst", sondern der "berühmte Pyrotechniker Markus Katterle". Der Feuerwerkskünstler war gemäß Werbung in den letzten Jahren mit seiner Firma FLASH ART für die Ausrichtung hochkarätiger Events verantwortlich.

Selbstverständlich konnte ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Aber "leider" habe ich in der Zwischenzeit einige Highlights des Feuerwerks besuchen können, so die exPyronale in Berlin (2006 Pyro-Art), den exWold Pyro Award in Leipzig und diverse Feuerwerke in Spanien (Valencia und Tarragona). Leider deshalb, da meine Ansprüche inzwischen sehr hoch gesteckt sind. Diese beiden deutschen Events lassen die vergangenen Münchner Sommernachtsträume leider im Schatten stehen. Aber der Platz im Olympiapark ist natürlich begrenzt und bei weitem nicht so optimal wie in Berlin oder Leipzig. Dafür hat allerdings der Olympiapark einige andere Dinge zu bieten, welche bei solchen Events auch für ihn sprechen.

Da der Veranstaltungsbeginn für 19:00 Uhr festgesetzt war, dachten wir, dass eine halbe Stunde vorher locker reicht. Das stellte sich allerdings schnell als Irrtum heraus. Bereits am Eingang wurde man nach ausgiebigem Schlangestehen einer gründlichen Gepäckkontrolle unterzogen, um Schmuggelware aus Glas aufzuspüren. Bei 3,20 Euro für 0,5 l Apfelschorle wohl auch berechtigt. Beim Blick auf die Sperrzonen im Flyer, welcher nach dem Eintritt verteilt wurde, war schnell klar, dass 2007 etwas gespart wurde. Die großen Abschussflächen im See, weitläufig verteilt, wurden auf drei Flöße zusammengestrichen. In den Jahren zuvor dürfte gerade dieser Punkt ein großer Kostenfaktor gewesen sein. Allerdings führte diese Einsparung dazu, dass es nur einen sehr kleinen Bereich für die Zuschauer gab, an welchem man das Feuerwerk optimal betrachten konnte. Zwar hatte man früher am Berg auch die großen Kaliber im Rücken, dafür entschädigte aber der wunderbaren Überblick über den See mit seinen vielreichen Abschussstellen und der traumhaften Kulisse des Olympiastadions und des Fernsehturms. Herr Ellenberger hatte wirklich das gesamte Gelände in sein Konzept mit einbezogen. Heuer gab es leider nur einen sehr kleinen Platz für optimale Sicht: Die Wiese unterhalb des Coubertinplatz, wo auch die Seebühne und das Regiepult aufgebaut war und auf der vielleicht maximal 10% der Zuschauer Platz fanden. Das Theatron und die Grünfläche vor der Schwimmhalle waren als VIP Bereich abgesperrt und somit für zahlende Gäste nicht zugänglich. Alle anderen Gäste mussten sich damit abfinden, dass sie nur einen Teil der Show sahen, bzw. von der Seite, womit z.B. die Wasserspiele zu einem Strich verschmolzen. Hier sollten die Verantwortlichen ihr Konzept für das nächste Mal generell etwas überarbeiten und mehr aus dem Gelände und der Umgebung machen.

Bis zum Feuerwerk konnte man sich die Zeit mit einer Reihe von Livekonzerten an einer der drei Bühnen vertreiben, wobei Reinhard Fendrich auf der Seebühne sein Bestes gab, außerdem war US5 und Gary & Gerry auf den anderen Bühnen zu bewundern. Dummerweise war die Seebühne wie oben beschrieben der beste Platz, so dass sich hier bald ein Sardienendosengefühl einstellte. Daneben im VIP Bereich herrschte dagegen gähnende Leere. Für das leibliche Wohl wurde an 79 Ständen gesorgt. Von Champagner über Cocktails, Bier und Limo gab es alles, Hamburger, Currywurst und Steakspezialitäten gaben einem den Rest. Selbst diese Fülle an Ständen konnte nicht verhindern, dass man dennoch eine halbe Stunde dafür anstehen durfte. Nach Presseangaben waren 60.000 Besucher anwesend.

Das Feuerwerk

WasserfrontÜberrascht hat die perfekte Synchronisation zur Musik und Auswahl der Titel. Selten sieht man solch ein perfektes Timing. Die Abstände zum Publikum und Effektgrößen waren gut gewählt, wenngleich die größeren Kaliber am Berg irgendwie sehr mager wirkten, da die Entfernung (Sicherheitsabstand plus Publikum plus erneuter Sicherheitsabstand) zu groß war. Jedes Lied wurde mit einer Lasershow oder beleuchteten Wasserfontänen begonnen, womit natürlich einiges an "pyrotechnischer Zeit", ca. ein viertel der Show, gewonnen wurde. Für Laserfans ist das natürlich ein Hochgenuss, ich zähle mich aber nicht unbedingt zu dieser Spezies. Aber der Rauch hatte dabei genügend Zeit, sich wieder zu verziehen und die mit großen Scheinwerfern beleuchteten Wasserfontänen erzeugten ein wundervolles Bild im Rhythmus der Musik. Im mittleren Teil der Show gab es zudem eine Einlage mit Petroleumflammen im See, welche eine spürbare Hitzeentwicklung bewirkten und über Ventile gesteuert abwechselnd aufflammten. Teilweise gab es sogar schöne Einzeleffekte am Berg zu sehen. Auf den Plattformen beschränkten sich die Effekte auf Feuertöpfe mit Leuchtkugeln und Silberkreisel, Batterien und Silberkometen, was wohl an den einzuhaltenden Sicherheitsabständen gelegen haben dürfte. Nach dem Finale gingen natürlich die Schlusssaluts ab, die ich in Spanien oder in kleiner Form zum Olympiapark Sommerfest wegen der Druckwelle so liebgewonnen hatte.

FlammenFazit: Ein sehr schönes, besonders musiksychrones Feuerwerk. Im Vergleich zu den Vorjahren jedoch irgendwie kleiner und weniger aufwändig gestaltet. So waren z.B. außer wenigen Vulkanen keinerlei Barockelemente vertreten, von den großartigen, schwimmenden Lichterbildern der Vorjahre ganz zu schweigen. Dafür war es jedoch ein sehr schönes, musiksynchrones Pyromusical (den richtigen Zuschauer-Platz vorrausgesetzt). Pyrotechnisch konnte die Veranstaltung mit Berlin, Sölden oder Leipzig allerdings nicht mithalten. Für München hat mir der erste Sommernachtstraum doch noch am besten gefallen, da der gesamte See mit in die Choreographie mit einbezogen wurde.

Für alle, die dieses Event verpasst haben, gibt es jährlich im Juli als Highlight das exFeuerwerk am Karlsfelder See (diesmal am 2. Juli). Eines der größten regelmäßigen, kostenlosen Feuerwerke in München und da besonders sehenswert, ist es entsprechend auch sehr gut besucht. Also rechtzeitig die guten Plätze sichern, welche sich auf der Voksfestseite unten am See befinden.

amazon

Feuerwerk-DVD: Jetzt bestellen!Ein Fest für die Augen und die Ohren präsentiert diese DVD, mit der sich alle Liebhaber von spektakulären Feuerwerken auf das bevorstehende Silvester einstimmen können. Für die passende musikalische Untermalung dieser atemberaubenden Bilder sorgen drei verschiedene Audiospuren. Zur Auswahl stehen klassische Stücke unter anderem von Bizet, Tschaikowsky, Rossini, Wagner und Operettenkönig Offenbach, ein Neujahrskonzert mit den bekannten Werken von Johann Strauss, unter anderem dem Walzer "An der schönen blauen Donau" und der "Tritsch-Tratsch Polka" sowie Meisterwerken aus dem Barock, darunter die berühmte "Feuerwerksmusik" von Händel, "Die vier Jahreszeiten" von Vivaldi sowie einen Auszug aus dem "Brandenburgischen Konzert Nr. 2" von Bach.

Zum Schluss noch einige Videos des Feuerwerkes (Quelle: YouTube)


Feuerwerk am Olympiaturm

Videos zum Sommernachtstraum

Weitere Berichte von Feuerwerk-Events:

Andere, sehr empfehlenswerte Groß-Feuerwerke in München und Umgebung:

Sehr schöne Aufnahme von exDaniela Dürbeck

© 2007-2008 by RoRu